1973 Gründungsphase

Die Gründungsphase in den 1970er Jahren

Es war in der Wachstumsperiode der sechziger und siebziger Jahre der Bundesrepublik, als Bürger aus den Grossstädten sich nach Eigenheimen am Stadtrand orientierten. Neben den neuen Häusern suchte man auch mit Gleichgesinnten den gesellschaftlichen und sportlichen Ausgleich, der jedoch nicht vorhanden war. Also musste man diesen - im Gegensatz zu heute - selbst schaffen.

So hatten die Bewohner der "Siedlung Bödinger Straße", und hier besonders das Einfamilienhausgebiet auf der östlichen Seite der Bödinger Straße in Rondorf die Idee, sich auf privater Basis einen Tennisplatz zu bauen. Das Grundstück war oberhalb des Hochhauses auf der Ecke Bödinger Str. - Ecke Westerwaldstr. ausgeguckt. Dieser private Tennisplatz sollte durch grundbuchlich abgesicherte Rechte nur den Eigentümern und ihren Familienangehörigen zugänglich sein.

Die damaligen Initiatoren haben als Neulinge im Tennissport ihre Gründungsabsicht mit der notwendigen "Kapitalbeschaffung" in Gang gesetzt. Es wurde ein verlorener Einmalbeitrag von 5,- DM als Grundbaustein in der Nachbarschaft eingesammelt.

Vereinsemblem

Von der Gründungsidee besonders angetan war Jochen Rüffer, der sich für die weitere Zielverfolgung engagiert einsetzte. Jochen Rüffer hat als Grafiker dem TCR das Vereinsemblem geschaffen:

Das Känguruh! Wie kam es dazu?

Zu dieser Zeit waren die weltbesten Tennisspieler die Australier. Um nur den Besten zu nennen: Rod Laver! Folglich war es naheliegend, das australische Wappentier auch als Clubabzeichen im TCR zu führen.